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5 Nachhaltigkeitsmythen, denen man keinen Glauben schenken sollte

Die Welt zu retten, indem man jedes Problem zu lösen versucht, ist fast unmöglich. Wir können aber durch bewusste und kleine Veränderungen in unserem (Kauf-)Verhalten einige richtige und wichtige Veränderungen herbeiführen.

Eine Möglichkeit, wie wir etwas verändern können, ist nachhaltige und "langsame" Mode. Unter "langsamer Mode" versteht man ein Konzept für die Gestaltung, Beschaffung und Herstellung von Kleidung. Durch die Produktion sollen gleichzeitig Vorteile für die involvierten Menschen,geschaffen und die negativen Auswirkungen auf die Umwelt minimiert werden.

Kunden entscheiden sich oft gegen nachhaltige Mode, da sie der Meinung sind, dass "Öko-Mode" nicht gut aussehe oder, dass nachhaltige Mode zu teuer sei. Das sind aber nur Mythen. Wir möchten in diesem Artikel diese Missverständnisse über die Herausforderungen und Schwierigkeiten eines nachhaltigen Modekonsums diskutieren und euch zeigen, warum viele Annahmen nicht der Realität entsprechen. Deshalb stellen wir dir fünf Mythen vor und zeigen, warum sie falsch sind. 

Mythos # 1: Nachhaltige mode ist nicht Chic.

Für die Produktion von einem Paar Jeans werden zwischen 1000 und 3000 Liter Wasser verbraucht und außerdem kommen für die Baumwolle, die für Produktion von Jeansstoffen verwendet wird, 11-12 % der weltweiten Pestizide zum Einsatz. Unter diesen Umständen erscheint die Frage des Stils nicht mehr so wichtig. Aber es gibt auch viele Marken die nachhaltige Produkte, wie z.B. Jeans aus Biobaumwolle, anbieten. Diese Produkte sind sowohl stylish als auch nachhaltig. Eine Jeans aus Biobaumwolle kostet natürlich mehr als eine Jeans von der Stange bei H&M oder Zara, aber dafür weiß man genau, wo diese Jeans herkommt und dass man bei der Produktion sehr stark auf Nachhaltigkeit geachtet hat. 

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Mythos # 2: nachhaltige mode ist nicht qualitativ hochwertig.

Es ist fast schon ironisch, dass viele Kunden glauben, dass "schnelle Modeartikel" eine hohe Qualität haben. In Bezug auf nachhaltige Modeartikeln herrscht oft die Meinung, dass sie qualitativ minderwertig sind, da keine hochwertigen Stoffe verwendet werden. Schnelle Mode ist sehr kurzlebig und will vor allem dazu anregen zu konsumieren. Das bedeutet auch, dass durch diese Kurzlebigkeit weniger Zeit für die Verarbeitung der Rohstoffe und zur Qualitätssicherung bleibt. Man muss bedenken, dass einige Modeketten bis zu 52 Kollektionen im Jahr anbieten. Darunter leidet oft die Qualität.

Bei Kleidung aus Biostoffen und erneuerbaren Fasern werden kaum bzw. keine Giftstoffe verwendet. Dadurch sind die Stoffe strapazierfähiger und länger haltbar. Durch die Verwendung von Naturfarben werden die Stoffe ohne Chemikalien verarbeitet und so bleiben die Fasern unbelastet und werden nicht angegriffen. Das passiert z. B. bei unserer Wolle von headmates. Wir verwenden nur Naturfarben, um die Wolle nicht anzugreifen und die sensible Alpaka-Seide-Mischung nicht zu belasten. Wenn wir unseren Konsum etwas zurückfahren und bewusster einkaufen, können wir dazu beitragen, die negativen Auswirkungen auf die Umwelt durch Modeprodukte zu reduzieren.

Wir als Konsumenten müssen anfangen mehr auf die Qualität von Modeprodukten zu achten und weniger der Quantität nachzueifern. Wir müssen anfangen Modeartikel zu kaufen, die wir lange tragen möchten, und die lange haltbar sind. Der Preis sollte nicht das Ausschlaggebendekriterium beim Einkauf sein. Es ist wichtig zu verstehen, dass irgendjemand den Preis dafür zahlen muss. Wenn wir bei H&M eine Jeanshose für 9,99 € kaufen, dann haben wir vielleicht ein Schnäppchen gemacht, aber die Wollbauern, die Produzenten und die Umwelt werden die Differenz für uns ausgleichen müssen. 

Mythos # 3: Nachhaltige Mode ist teuer.

Wenn man nachhaltige Mode mit schneller Mode vergleicht, dann wird die nachhaltige Mode in der Regel teurer sein. Aber niedrige Preise haben auch ihren Preis.

Einige Unternehmen behaupten, dass sie in der Lage sind aufgrund von Skaleneffekten und Massenproduktion die Preise niedrig zu halten. Man muss hier aber genauer hinschauen, um sicherzustellen, dass dies auch wirklich der Fall ist.

Warum erwarten wir, dass die Produkte billig sein müssen und was bedeuten billige Modepreise? Erhalten die Arbeiter einen existenzsichernden Lohn? Was ist mit den Stoffen? Sind sie organisch oder bestehen die Produkte aus schädlichem Polyester und anderen auf erdölbasierten Materialien? Ein T-Shirt kostet niemals 99 Cent. Wenn wir aber ein T-Shirt für 99 Cent kaufen - wer zahlt dann den Differenzbetrag? Nicht selten sind das die Mitarbeiter, die für weniger als einen Euro am Tag arbeiten.

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Ein gutes Beispiel dafür, dass nachhaltige Produkte nicht unbedingt teuer sein müssen, sind unsere shoemates. Wir produzieren gleich zwei Paar Schuhe und liegen preislich trotzdem bei relativ günstigen 44€ bis 54€. Obwohl wir mit einem vom TÜV Rheinland geprüften Unternehmen arbeiten und unsere Schuhe teuer einkaufen, können wir einen Preis anbieten, den sich die meisten Kunden leisten können - und das bei sehr hoher Qualität. Wir gehen sehr sorgfältig bei der Suche nach Partnern vor und arbeiten nur mit jenen Unternehmen zusammen, die ähnliche Werte und Ideale verfolgen, wie wir.  

Mythos # 4: Man muss auf Designer-Marken verzichten.

Nachhaltige Designer-Marken stehen im Fokus, und nicht nur das Elle Magazin und Vogue online schreiben darüber. Wer ethische und nachhaltige Kleidung tragen will, hat eine riesege Auswahl, auch im Luxussegment. Das zeigt sich unter anderem durch das enorme Interesse von Medienhäusern für Marken wie z.B. shoemates. Auch wir arbeiten bereits mit bekannten und weniger bekannten Designern aus München und Berlin zusammen und werden in naher Zukunft spezielle Designer-Schuhe präsentieren. Jungdesigner können sich ausprobieren und experimentieren, mit unseren Schuhen als ihre Bühne. 

Mythos # 5: nachhaltige mode ist schwer zu finden.

Da immer mehr Menschen ihre Konsumgewohnheiten infrage stellen, steigt die Nachfrage nach nachhaltigen Modeprodukten, weshalb diese auch  zunehmend leichter zu finden sind. Es gibt eine wachsende Zahl von Onlineshops, die ausschließlich nachhaltige Modeprodukte anbieten, wie z.B. den  Avocadostore. Auch unsere Marken headmates und shoemates sind dort zu finden. 

Avocadostore.de

Was früher die Ausnahme war, wird immer mehr zu Regel. Mit steigender Nachfrage der Verbraucher kommen immer mehr ethische Produkte in die Mainstream-Läden und füllen die Regale.

Fazit: Nachhaltig und verantwortlich zu konsumieren ist heute einfacher geworden als je zu vor. Es gibt eine Vielzahl an großartigen Marken und Produkten, die alle eines gemeinsam haben: die Unternehmen fragen sich nicht nur, wie die Gewinne im nächsten Quartal aussehen werden, sondern auch in was für einer Welt wir morgen leben wollen. Was können wir heute tun , um unser Ideal von morgen zu erreichen? Wir von shoemates haben uns entschieden unseren Teil dazu beizutragen. Ob wir dieses Ziel erreichen oder nicht, entscheiden in erster Linie die Kunden, die unsere Produkte kaufen und damit die Welt von morgen ein Stück verbessern. 

 

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