Wir vewenden Cookies, um Ihnen ein besseres Online Erlebnis anbieten zu können. Lesen Sie unsere Cookie Richtlinie, sofern Sie weitere Informationen wünschen. Weitere Infos Weitere Infos

Eine Reise nach Afghanistan - Teil 1

"Jenseits der Vorstellungen von Richtig und Falsch liegt ein Ort. Dort werde ich Dich treffen."

Dschalal ad-Din Muhammad Rumi, (1207 - 1273)

Als zentralstes Land Zentralasiens liegt Afghanistan inmitten des alten Seidenstraßennetzes. Über die Jahrtausende durchreisten Abermillionen von Menschen, ob Händler oder Reisender das Land der steilen Gebirgsketten und wunderschönen Landschaften. 

Unser shoemates Team trat seine Reise nach Afghanistan am 21. Juni 2016 an. Unser Beweggrund war es jedoch nicht wie in alten Zeiten mit Seide oder Gewürzen zu handeln, sondern für diesen Sommer der Verteilung der ersten 1500 Paar Spendenschuhe an bedürftige afghanische Kinder beizuwohnen. Unsere Reise sollte von München aus nach Istanbul und von Istanbul dann weiter nach Kabul und schließlich Herat gehen. Um kurz nach acht Uhr abends deutscher Zeit startete unser Flieger in München und landete um zwölf Uhr nachts türkischer Zeit in Istanbul. Die Wartezeit von drei Stunden bis zu unserem Anschlussflug nach Kabul versüßten wir uns mit köstlichen türkischen Süßigkeiten. Da wir uns im Fastenmonat Ramadan befanden, waren die Restaurants am Flughafen selbst zu dieser späten Stunde noch geöffnet. Mit vollen Bäuchen und eingedeckt mit einer reichlichen Wegzehrung setzten wir unsere Reise nach Kabul fort.   13398908_142267989511176_1091492935_n

Der Flug von Istanbul nach Kabul dauert um die 5 Stunden und so landeten wir um neun Uhr morgens Ortszeit am Kabuler Flughafen. Selbst zu dieser frühen Tageszeit hieß uns eine für uns ungewohnte trockene Hitze willkommen. Die Sicherheitskontrollen in Afghanistan sind selbstverständlich um ein Vielfaches strenger als jene in Europa oder der Türkei und nehmen daher auch mehr Zeit in Anspruch. Als wir diese endlich durchlaufen hatten, erwartete uns am Terminal für Inlandsflüge eine unangenehme Überraschung. Unser Anschlussflug nach Herat, unsere Zieldestination, war unplanmäßig 1,5 Stunden vorverlegt worden, sodass wir uns eingestehen mussten diesen wohl oder übel um wenige Minuten verpasst zu haben. Unsere Wartezeit von ursprünglich 90 Minuten verlängerte sich somit um weitere 5,5 Stunden, die wir am Kabuler Flughafen festsaßen. In Europa undenkbar, in Afghanistan sind Vorfälle dieser Art an der Tagesordnung. Unser langer Aufenthalt wurde dadurch erschwert, dass während des Ramadan ausnahmslos alle Restaurants und Kioske in Kabul tagsüber geschlossen sind und man weder zu essen noch zu trinken bekommt. Sieben Stunden später, durstig und hungrig, konnten wir unsere Reise nach Herat fortsetzen. Um 18:45 erreichten wir endlich unser Ziel und wurden von unseren Gastgebern herzlich in Empfang genommen.

13413217_1257366390964937_214180195_n

13549505_255697518147607_439641997_n

 

Auf der 25-minütigen Fahrt auf der Landstraße vom Flughafen in die Stadt fielen uns sofort die Unterschiede zur Hauptstadt Kabul auf. Anders als Kabul erscheint die Stadt Herat im Westen Afghanistans erstaunlich ruhig und sauber. Die Straßen und Gebäude sind in gutem Zustand. Die Stadt selbst ist sehr farbenfroh und in der Abenddämmerung lassen die vielen bunten Lichter der Läden die Stadt in allen Farben erstrahlen. Da wir kurz vor dem abendlichen Fastenbrechen eintrafen, hatten unsere Gastgeber schon ein Festmahl vorbereitet und aufgetischt. Erschöpft, aber glücklich ließen wir die ersten Eindrücke der vergangenen Stunden auf uns wirken und verbrachten den restlichen Abend damit, die vielfältigen Gerichte der afghanischen Küche zu genießen und den Geschichten unserer Gastgeber zu lauschen.    

 Fortsetzung folgt......

Bitte gib die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

  • tolle Aktion

    Liebe Firma shoemates,
    freue mich für diesen Erfolg, wenn ich auch nur einen ganz kleinen Beitrag dazu beitragen konnte.
    Weiter so.
    Ganz herzliche Grüße Uta Reglin

  • interessant

    Ich finde es sehr, sehr gut, dass es deutsche Unternehmer schaffen in dieser Art und Weise zu helfen. Auf Ihre Schuhe bin ich durch das BR-Fernsehen (Dokumentation) aufmerksam geworden. Habe meine Schuhe - jetzt momentan - jeden Tag an den Füssen :-)). LG vom Bodensee

/* Talk2 */ /* */ /* HOTJAR */ /* Tracedelight */